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Nayla fährt jetzt S-Klasse

Nach über 16 Jahren mit eigenen Hunden habe ich nun endlich mal eine crashsichere Autobox. Nayla fährt ab sofort in einer Schmidt-Box.

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Waldspaziergang

Waldspaziergang zu viert. :-) Das Dreirad (das eigentlich für die Jüngste bestimmt ist) findet aber auch der Große plötzlich wieder spannend. :-)

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Erfolgreiche Dummyprüfung in Heltersberg

Am Sonntag sind Nayla und ich auf der Dummyprüfung in Heltersberg angetreten. Sie wurde komplett von meiner Trainingsgruppe ausgerichtet und zum ersten Mal waren „meine Schützlinge“ auch so gut wie komplett am Start. Insgesamt stellte unsere Dummygruppe Saar-Pfalz 6 Starterteams!!! Und das Unglaubliche: Alle 6 Teams haben ihre Prüfung bestanden. Das macht mich als Trainerin natürlich super stolz. :-) :-) :-)

Da ist Naylas und mein Erfolg schon fast Nebensache. 😉 Wir bestanden erneut die Open-Klasse und landeten mit einem SG und 92 von 100 Punkten auf dem 1. Platz. In den ersten Aufgaben haben wir uns mit einer netten Bekannten aus der Schweiz ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert wie die Richterin sagte. Entschieden wurde es letztlich erst beim Buschieren.

Insgesamt war es ein ganz toller, harmonischer Tag. Alle Teilnehmer hatten Spaß und es war einfach eine ganz klasse Stimmung.

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Ein Jahr ohne Chiara…

Heute vor einem Jahr musste ich dich gehen lassen… Was bleibt, ist einzig die Erinnerung.

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Happy Birthday Nayla

Meine kleine Supermaus, das freche Frettchen wird 5 Jahre!!!

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Zwei Arbeitslinien sind besser als eine

Knapp drei Wochen sind seit dem letzten Posting vergangen. Diskussionen zwischen Anhängern von Show-Zucht und Anhängern von Arbeitslinienzucht sind in der Hundewelt beileibe nichts Neues. Sie wurden und werden auch in anderen Rassehundeverbänden geführt.

Ungewöhnlich an der aktuellen Diskussion ist eigentlich nur, dass man versucht, den Working-Hunden ihre Daseinsberechtigung und ihren Platz in der Zucht komplett abzusprechen. Das ist – zumindest meines Wissens nach – in dieser Breite ein Novum. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn die Erklärung für die – doch teilweise erbittert – geführte Diskussion ist recht simpel: In Deutschland hat man im letzten Jahrhundert eine völlig eigene Version einer Arbeitslinie beim Spaniel kreiert. Einen spurlauten Spaniel, der optisch identisch mit den Show-Spaniels ist und mit einem weiteren Radius arbeitet, als das der in England gezüchtete Working Spaniel tut. Das heißt: Nach heutigem Stand gibt es nun also zwei Versionen der Arbeitslinie – sowohl beim Cocker als auch beim Springer: Die deutsche jadgliche Variante und die englische Working Variante.

Eine solche Koexistenz von zwei separaten Arbeitslinien innerhalb einer Rasse, gab es bei anderen Hunderassen in Deutschland zuvor offenbar noch nicht. Zumindest ist mir nicht bekannt, dass es bei Retrievern oder Border Collies ähnliche Versuche gab, eine deutsche Arbeitslinie zu schaffen.

Was ist nun das Fazit? „Es kann nur Einen geben“? à la Highlander? Oder „Zwei sind besser als Einer“? 😉

Die Antwort ist eigentlich klar: Vielfalt ist grundsätzlich etwas Gutes. Und Vielfalt ist keine Bedrohung. Niemals!

Gerade weil sich die Working Spaniels in ihrer Arbeitsweise so deutlich von den in Deutschland kreierten jagdlichen Spaniels unterscheiden, sind sie keine Bedrohung für die heimische Zucht. Sie sind eine Bereicherung. Weil sie ganz andere Menschen ansprechen, die bisher in den hier gezüchteten Spaniels nicht den Hund für sich gefunden haben. Das gilt insbesondere für Jäger. So wie die deutsche Version des Arbeitsspaniels ihre Fans innerhalb der Jägerschaft hat, so haben die Working Spaniels ihre eigenen, ganz anderen Fans innerhalb der Jägerschaft. Eben je nachdem, welchen Hundetyp Mensch für seine persönlichen Bedürfnisse benötigt. Spurlaut oder leise? Weit jagend oder mit engem Radius? Eigenständig oder mit hohem Will-to-Please? Eben weil sie so unterschiedlich jagen, so unterschiedlich in ihrer Arbeitsweise sind, können sie wunderbar nebenbeinander existieren.

Die Zucht im größten deutschen Spanielklub täte gut daran, diese Vielfalt als einzigartige Stärke zu kommunizieren – und nicht erbitterte Glaubenskriege gegen Liebhaber der gleichen Rasse zu führen.

Und: Man hat nur Einfluss auf das, was man selbst mitgestaltet. Alles andere bedeutet ausgeliefert zu sein.

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Zeitenwende für den Working Cocker in Deutschland

An diesem Wochenende hat sich in Deutschland etwas getan, das eine Zeitenwende für den Working Cocker bedeutet: Der Grundstein für die Zucht von English Cocker Spaniels aus Working Linien in Deutschland ist gelegt. Zum ersten Mal wurde eine größere Gruppe von  Working Cockern auf einer Zuchttauglichkeitsveranstaltung eines VDH-Klubs vorgestellt. Und eine ganze Reihe von Hunden hat die Zuchttauglichkeitsprüfung inklusive Verhaltenstest bestanden.

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Nayla of Glharama (Besitzer: Sandra Schick)

Die längst überfällige Wende in der Spanielzucht hat damit ihren Anfang genommen. Letztlich ist genau das eingetreten, was ich schon vor drei Jahren hier auf dieser Seite prophezeiht habe. In diesem Artikel Quo vadis Working Cocker in Deutschland? hatte ich bereits erläutert, dass wir über kurz oder lang die Working Cocker in der Zucht in Deutschland haben werden. Und zwar einzig und allein aus dem Grund, dass das (immer wieder gebetsmühlenartig angeführte) Argument, sie entsprächen nicht dem Standard, in Wirklichkeit jeglicher Grundlage entbehrt.

Der im Mutterland unserer Rasse verfasste Standard berücksichtigt explizit die Working Linien und ist von den Engländern (wohl bewusst) so offen formuliert, dass sehr viele Working Cocker ihm ebenso gerecht werden wie Show-Hunde. Nicht alle natürlich – aber auch das ist kein Unterschied zu den Show-Hunden. Bestimmte Passagen im Standard ermöglichen es, dass Abweichungen kein Argument für eine Verweigerung der Zuchtzulassung sind, sofern (und das ist der entscheidende Punkt!) die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit des Hundes nicht beeinträchtigt wird!

Bislang war es nur so, dass es zu wenige Besitzer von Working Cockern gab, die sich ernsthaft für das Thema Zucht interessiert haben. Das hat sich nun geändert.

Und so schauen wir nun gespannt darauf, was die Zukunft der Cocker-Zucht in Deutschland für die Rasse bereit hält! :-) In welche Richtung wird es gehen? Wird der Working Cocker eher als Sportvariante des hiesigen ECS gezüchtet? Oder bleibt er der passionierte und hoch veranlagte Jagdhund, zu dem ihn die Briten über viele Generationen gemacht haben?

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Questcock Bantu Biko (Besitzer: Brigitte Becker)

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit dem Bild des ersten Working Cocker Rüden, der in Deutschland eine VDH-Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden hat. Ich hoffe, dass er bald für Nachwuchs in Deutschland sorgen wird. :-)

 

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Workingtest Donnersberg-Cup

Am Samstag hatten Nayla und ich unseren ersten Workingtest-Start für dieses Jahr. Beim „Donnersberg-Cup“ unserer eigenen Landesgruppe haben wir unter den Richtern Stephan Steidl und Mirko Barnickel erneut die Open bestanden und sind mit „Gut“ auf dem 2. Platz gelandet. Es war ein sehr spannender Wettkampf mit sehr interessanten Aufgaben mit „Aha“-Affekt.

Dank Claudia Pelzer gibt es auch großartige Bilder von Nayla bei dem Event.

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Vorfreude

Vor knapp zwei Wochen habe ich einen kleinen Dummy-Workshop gegeben. Auch wenn Nayla hauptsächlich Zuschauerin war, sind trotzdem ein paar hübsche Bilder von ihr entstanden. Vielen Dank an Thorsten Maar.

Ansonsten fiebern wir der neuen Dummy-Saison entgehen. Endlich ist nun April und das heißt es geht endlich wieder los für uns… Workingtests, Seminare, Dummyprüfungen! :-) :-) :-)

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Unterwegs in der Frühlingssonne

Wir genießen den Frühlingsanfang. :-) Endlich wieder mit den Kids draußen im Wald. Ohne Matschpfützen. Auch wenn die – Peppa Wutz sei Dank – von den Kindern geliebt werden.

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