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Rückblick: Naylas erstes Sportjahr

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, die Weihnachtsplätzchen liegen schon auf dem Teller. Da wird es Zeit, mal ein Fazit von Naylas erstem Prüfungsjahr zu ziehen. :-)

Die wichtigste Erkenntnis: Es macht unglaublich großen Spaß mit diesem verrückten, kleinen Hund zu trainieren und auf Prüfungen zu starten. Ich hätte gerne noch an mehr Prüfungen teilgenommen, zwei weitere Starts waren eigentlich geplant. Allerdings wurden beide Prüfungen kurzfristig abgesagt. So blieb es dann bei 3 Dummyprüfungen/Workingtests und der Begleithundeprüfung. Alle Prüfungen haben wir bestanden. :-)

Unsere Ergebnisse im Überblick:
Charity-Workingtest, Klasse S: 89 von 100 Punkten, 7. Platz von 42
APD/S, Klasse F, JSpK: 61 von 100 Punkten, 4. Platz von 5
APD/R, Dummy A, DRC: 64 von 80 Punkten, 2. Platz von 13
VDH Begleithundeprüfung: als Tagesbester bestanden

Diese Bilanz kann sich durchaus sehen lassen, finde ich. Interessant ist aus meiner Sicht: Gerade bei den WTs/Prüfungen der Retriever hat sich Nayla super geschlagen. In beiden Fällen hat sie von den Richtern und anderen Teilnehmern viel Lob für ihre Arbeit bekommen. Das hat mich natürlich sehr gefreut.

In der Tat ist es so, dass Nayla die typische Retrieverarbeit (Markieren, Blinds) ziemlich gut bewältigt. Sie markiert für einen Spaniel doch sehr gut. An der (eigentlich spanieltypischen) Suche –  sowohl Buschieren als auch Verloren – müssen wir intensiver arbeiten. Allerdings hat sie sich auch dort schon sehr verbessert im Laufe des Jahres. Wir bleiben dran. 😉

Ich freue mich jedenfalls auf viele weitere Jahre mit diesem großartigen Hund!

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Neues von Chiara

Ich schreibe so viel und oft über Nayla, dass meine alte Dame vielleicht etwas in Vergessenheit gerät. Deshalb hier mal ein ausführliches „Chiara-Posting“. Ihre Krankheit macht ihr zunehmend zu schaffen. Treppen kann sie schon seit einer ganzen Weile gar nicht mehr laufen. Weder hoch noch runter. Glücklicherweise gibt es bei uns im Haus nur eine einzige Treppe, dort wird sie jetzt von uns getragen. Das mag sie allerdings auch nicht besonders.
Bereits seit Jahresbeginn bekommt sie Medikamente: Schmerzmittel und Cortison und hochdosierte B-Vitamine. Wir haben einige Male getestet, ob diese Medikamente wirklich eine Wirkung haben. So ganz klar, ist das bei der Erkrankung ja eigentlich nicht. Aber tatsächlich läuft sie mit Medikamenten besser als ohne.

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Leider hat sie viel Muskulatur verloren, das verbessert die Gesamtsituation natürlich nicht gerade. Ihr Gangbild hat sich weiter verschlechtert. Trotzdem begleitet sie Nayla und mich immernoch täglich auf einer ca. einstündigen Spazierrunde. In ihrem eigenen Tempo natürlich, recht gemächlich, immer mal wieder anhaltend und schnüffelnd. Aber sie bewältigt die Strecke in ihrem seltsamen, instabil wirkenden Watschelgang.

Vergangene Woche hatte sie das erste Mal morgens beim Aufstehen große Probleme. Sie stand auf, lief zwei, drei Schritte und ihr rutschten die Beine weg. Sie kam selbst nicht mehr hoch, ich musste ihr helfen. Das tut schon sehr weh, sie so zu sehen. Auch bei Spaziergängen passiert es manchmal, dass sie seitlich umkippt, z.B. wenn sie an einem schrägen Hang steht oder Nayla zu ungestüm und dicht an ihr vorbeisaust.

Ihre Organwerte allerdings sind weiterhin gut. Deshalb haben wir jetzt mal einen Versuch mit Anabolin gestartet. Sie bekam zunächst zum Testen eine einzige Spritze. Die führte tatsächlich dazu, dass sie ein bis zwei Wochen wieder etwas besser lief. Dann allerdings ließ die Wirkung rapide nach. Tatsächlich müssten wir es ca. alle sechs Wochen spritzen lassen um eine echte Verbesserung zu haben. Ich überlege noch… ob es wirklich schon sein muss?

 

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Da ist schon besetzt

Nanu? Was ist denn hier los, dachte sich Nayla neulich als sie in ihre Autobox einsteigen wollte. Da saß schon jemand drin.

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„Frauchen, sag ihm bitte, dass das meine Box ist. Ich möchte nicht im Kindersitz mitfahren!“

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Der Wocker als Assistenzhund ;-)

Es ist ungemein praktisch einen Hund zu haben, der alle möglichen Dinge apportiert. Gerade im Familienalltag mit einem Kleinkind weiß ich diese Eigenschaft von Nayla besonders zu schätzen. Auch Chiara hat immer gerne apportiert, aber eben nicht alles. Nayla hingegen apportiert tatsächlich ALLES, was sie in ihre Schnauze bekommt: Klitzekleine Bauklötze, die das Kind durch die Gegend wirft. Spielzeugautos, die unter einen Schrank gefahren sind. Kinderschuhe, Mützen und andere Kleidungstücke, die beim Anziehen des Kleinen herunterfallen. PET-Flaschen, Schlüssel, Metalllöffel…
Es gibt wirklich nichts, das unser „Wocker“ nicht mit Freude zurückbringt.

Als Assistenzhund für behinderte Menschen taugen die Wocker aber wegen ihrer extremen Wuseligkeit und Schnelligkeit aber wohl trotzdem eher nicht. 😉

 

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Erfolgreiche Dummy A beim DRC

Es war etwas still um uns, was vor allem daran lag, dass wir im Vorbereitungsstress für ein privates Großereignis waren. 😉

Nun gibt es aber wieder etwas zu berichten: Am 18. September sind Nayla und ich bei der Dummyprüfung A des DRC in Kaiserslautern Otterberg angetreten. Es war eine sehr schöne, anspruchsvolle Prüfung in netter Gesellschaft. Zu meiner größten Freude und Überraschung haben wir nicht nur erfolgreich bestanden, sondern landeten auch noch auf dem 2. Platz von 13 Hunden. 😀 😀 😀
Gerichtet hat Rainer Kern, der ein strenges aber faires Auge auf die Leistungen der Hunde hatte.

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Der Wocker als Familienhund

Ein echter Arbeitshund hat viele Jobs: Morgens werden voller Elan Dummys gesucht (und jede Menge Kletten gefunden). Mittags spielt man dann Babysitter und Malunterlage für den Zweibeiner.
Wer noch Zweifel hat, dass Working Cocker wunderbar familienkompatibel sind, dem ist auch nicht mehr zu helfen. 😉

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Naylas erster Start in F

Am vergangenen Wochenende sind Nayla und ich zum ersten Mal in der Fortgeschritten-Klasse beim JSpK angetreten. Es war nicht einfach für uns, aber wir haben bestanden. In einigen Aufgaben mussten wir sehr kämpfen, aber am Ende des Tages haben wir tatsächlich alle Dummys „reingebracht“ und darauf bin ich sehr stolz. Die kleine Maus hat mit großer Ausdauer gearbeitet und war sehr führig. Manchmal war sie etwas übereifrig, (lies: „Controlled-Run-In“) aber nun ja… 😉

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Unsere Paradeaufgabe war die Wasserarbeit. Hier haben wir die Höchstpunktzahl von 20 Punkten erreicht. Auch das Einweisen klappte mit 17 Punkten recht gut, obwohl die Aufgabe ziemlich schwer gestellt war – und nicht ganz so, wie wir es laut PO erwartet haben. Über die restlichen Aufgaben hüllen wir den Mantel des Schweigens und wissen jetzt genau, woran wir in den kommenden Trainings arbeiten müssen. 😉

P.S. Die schönen Fotos gehen auf das Konto von Thorsten Maar und Christa Bieler. Danke dafür!

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„Hund beißt ohne Vorwarnung zu“

So oder so ähnlich liest man es leider häufig in Artikeln einer Zeitung mit vier roten Buchstaben und in der einen oder anderen Polizeimeldung. Dass Hunde eigentlich von Natur aus gar nicht ohne Vorwarnung beißen, hat die Autorin dieses Artikels schön illustriert: Die Eskalationsleiter des Hundes

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Naylas 2. Geburtstag

Heute wird Nayla 2 Jahre alt. Ich weiß gar nicht wie wir jemals ohne diesen kleinen, verrückten Hund leben konnten. 😀

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Gemeldet

Ja, wir melden uns auch nochmal. Mit einer Meldung über Meldungen. In den kommenden drei Monaten stehen einige Dummyevents bevor, zwei davon habe ich just diese Woche gemeldet. Ich freue mich schon sehr darauf, mit meinem verrückten, kleinen Hund anzutreten. 😀 Am meisten freut es mich aber, dass ich wieder (wie in alten Zeiten) mit einem kleinen Team zu einer Prüfung reise. Aus meiner Trainingsgruppe starten außer Nayla und mir noch drei weitere Teams. So macht Hundesport Spaß! :-)