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Nayla beim Workingtest „Wäller Wind“

Nayla und ich sind am Wochenende in unsere zweite Prüfungssaison gestartet. Beim „Wäller Wind“ im Westerwald hatten wir unseren ersten Start in der Klasse A bei einem Retriever Workingtest. Nachdem wir letztes Jahr nur in der Schnupperklasse angetreten sind, war es mal Zeit für einen „Aufstieg“. 😉 Insgesamt lief es recht gut, wie immer gibt es Licht und Schatten bei den einzelnen Aufgaben. Unser Ergebnis: Wir haben 87 Punkte von 100 und den 9. Platz. :-) :-) :-) Und sind damit erneut im oberen SG-Bereich gelandet. :-) Für den ersten Start in der Prüfungsstufe bin ich damit mehr als zufrieden. :-)

Nayla hat insgesamt sehr schön gearbeitet, sie hat von den Richtern (mal wieder 😉 ) sehr viel Lob für ihren Arbeitseifer und ihre Ausdauer bekommen. Was mich dieses Mal aber besonders gefreut hat: In der Aufgabe, in der wir die meisten Probleme hatten, (Aufgabe 3) hat der Richter ihren Gehorsam und ihre Reaktion auf meine Pfiffe gelobt hat. Das hat mich besonders stolz gemacht. :-) :-) :-)

waellerwind2017

Hier mal die Aufgabenbeschreibungen:

1 . Aufgabe, Jörg Stratmann: Zwei Markierungen und Walk Up auf einer Wiese (18 Punkte):
Es fallen zwei Markierungen recht nah beieinander (ca. 10m Abstand) vor einem großen Busch/Baum. Der Hund soll zunächst eine bringen (welche ist egal). Sobald die erste Markierung drin ist, folgt ein kurzer Walk Up seitlich parallel zu den Marks. Von dem neuen Standort aus wird die zweite Markierung gearbeitet. Schwierigkeit zusätzlich: die Fallstellen waren nicht zu sehen, da es eine Senke in der Wiese gab. Auch sah ich meinen kleinen Hund nicht aufnehmen dort unten.
Nayla hat die erste Markierung schnell gefunden. Fußgehen war auch schön, wurde vom Richter gelobt. Beim zweiten Mark hat sie sich um ein paar Meter verschätzt, ist zu weit in Richtung des ersten gelaufen, hat dann aber Wind bekommen und recht schnell gefunden.

2. Aufgabe, Jörg Stratmann: Markierung und Blind im Wald (20 Punkte):
Vom Startpunkt aus geht es bergab in den Wald mit etwas Bewuchs und großen Steinen. Die erste Markierung wurde hinter einen Baum geworfen. Fallstelle war nicht zu sehen. Wenn der Hund auf dem Rückweg war, wurde genau dort wieder eins nachgelegt, das als Blind gearbeitet werden musste.
Nayla hat die Aufgabe perfekt gearbeitet. Großes Lob vom Richter bekommen.

3. Aufgabe, Wolfgang Köhler: Doppelmarkierung in gerader Linie hintereinander (13 Punkte):
Werfer steht auf einer Wiese und wirft von dort aus in den Wald ins tiefe Gehölz. Dann läuft der Werfer ca. 15-20 m weiter und wirft erneut ein Mark in den Wald ins Gehölz. Welches man zuerst brachte, durfte man selbst entscheiden.
Nayla hat das erste Dummy (kurzes Dummy) recht zügig gefunden, musste aber etwas wurschteln um dahin zu kommen und es dann aus dem Unterholz/ Totholz zu bekommen denn das Mark ist ziemlich weit oben auf dem Holzzeug gelandet. (Das hat mir später der Helfer erzählt, dass das Dummy etwas unglücklich gelandet ist) Das zweite, weitere Mark hatte Nayla nicht mehr gut im Kopf. Die Entfernung stimmte zwar aber sie suchte auf der freien Wiese und am Waldrand. Ich brauchte mehrere Einweisversuche (3 Stopp-Pfiffs, Back und zweimal Links) um sie ins Unterholz zu bekommen. Dort dann 2x Suchenpfiff und sie fand schließlich. Ich hatte schon nicht mehr damit gerechnet, aber sie hat sehr ausdauernd gesucht und gekämpft. Ihr Gehorsam auf meine Pfiffe wurde vom Richter gelobt. Das war insgesamt die schwierigste Aufgabe für uns.

4. Aufgabe, Wolfgang Köhler: Weite Einzelmarkierung auf freier Wiese (19 Punkte):
Etwas weitere Entfernung 70m würde ich schätzen.
Nayla hat perfekt markiert, hat auf dem Rückweg das Dummy aber einmal nachgefasst und ist einen Bogen gelaufen, etwas an mir vorbei, hinter mich bei der Ausgabe. Da war so piksiger Bewuchs direkt vor uns… das mochte sie wohl nicht. 😉 Da haben „wir“ sozusagen 20 Punkte vergeben, die locker drin gewesen wären. 😉

5. Aufgabe, Ina Berthold: Mini-Walk-Up und Markierung im Wald (17 Punkte):
Vom Startpunkt aus musste man 4-5 Meter Fuß laufen über komische Schlingpflanzen. Dann anhalten. Es fiel eine Markierung, schlecht zu sehen im dunklen Wald, zudem war ein breiter Baum und Gehölz im Weg. Fallstelle war gar nicht zu gesehen und den Hund hat man auch nicht mehr gesehen wenn er dort war.
Nayla war schon ziemlich müde und nicht mehr so konzentriert nach der langen Wartezeit und den anderen Aufgaben. Das Fußgehen war schlecht, sie hielt die Linie nicht, lief im Bogen um die Schlingpflanzen, musste zweimal von mir ermahnt werden. Beim Schuss war sie sehr angespannt, aber gerade noch steady. Das Mark hat sie recht zügig gefunden und sauber zurückgebracht.

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Workingtest Ankündigung

Am 2. April ist ein Workingtest in Steinbach am Donnersberg (nahe Kaiserslautern) in Rheinland-Pfalz geplant. Der WT ist auch offen für andere Rassen, man benötigt keine Zugangsvorrausetzung in Form einer bereits abgelegten Prüfung. Für Anfänger, die mal WT-Luft schnuppern möchten, wird eine Schnupperklasse angeboten.

Infos, Ausschreibung und Meldeformular gibt es auf der Terminseite des Jagdspaniel-Klubs für die Dummyarbeit: http://www.jagdspaniel-klub.de/html/prufungen_2017.html

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Foto-Frust

Es ist ja wirklich wie verhext. Mit Nayla habe ich einen Hund, der (zumindest nach meiner Meinung) bild-hübsch ist. smilie-verliebt Aber: Ich habe unfassbar wenige GUTE Fotos von diesem Tierchen. Immer wenn ich versuche Bilder von ihr zu machen, setzt die kleine Dame ein merkwürdiges Gesicht auf. Damit erinnert sie mich ein bisschen an mich selbst sobald eine Kamera in der Nähe ist 😉

Ich glaube, ich muss mir mal professionelle Hilfe suchen um diesen hübschen Hund auf schöne Fotos zu bannen…

Hier unsere Versuche der letzten Tage:

nayla1

nayla2

nayla3

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Läuft! :-)

Chiara macht weiter gute Fortschritte. Mini-Spaziergänge von 15 Minuten sind problemlos möglich. Und auch am Stöckchentragen hat sie wieder Spaß. :-)

 

 

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Endlich alles auf einen Blick

Alles neu macht der Januar – oder so ähnlich. 😉 Es gibt nun eine tolle Internetseite (als Unterpunkt zur Hauptseite des Jagdspaniel Klubs) auf der alle Informationen rund um die Dummyarbeit mit Spaniels gebündelt zu finden sind: http://www.jagdspaniel-klub.de/html/dummyarbeit.html

Prüfungstermine, Trainingsgruppen, Formulare, Prüfungsordnungen, Infos zu Prüfungsrichtern – dort findet sich wirklich alles auf einen Blick! :-)

Und noch eine Info in eigener Sache: Wie man unter „Ansprechpartner“ lesen kann, gehöre ich seit diesem Jahr zu den Leistungsrichtern des JSpK im Bereich der Dummyarbeit.

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So langsam sieht es nach Laufen aus

Seit ein paar Tagen kann Chiara wieder wenige Meter laufen, ohne, dass ich sie dabei mit dem Haltegeschirr an der Hinterhand stützen muss.

 

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Update Chiara

Die OP von Chiara ist nun drei Wochen her. Die alte Dame kämpft weiter darum, wieder laufen zu können. Seit gestern schafft sie es zumindest draußen für wenige Meter ohne das Haltegeschirr für die Hinterbeine zu laufen. Allerdings sieht das optisch eher wenig nach Laufen aus, vielmehr wankt und schwankt sie wie ein Betrunkener.
Es bleibt schwierig. Ihre Spondylose macht ihr zusätzlich Probleme und sorgt dafür, dass die andere Hinterhand nicht so funktioniert wie es gut wäre. Ich hoffe sehr, dass wir es schaffen, die alte Dame wieder so zu mobilisieren, dass sie zumindest ganz ganz kurze Spaziergänge wieder bewältigen kann. Kommende Woche starten wir mit Physiotherapie auf dem Unterwasserlaufband.

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Weihnachtswünsche

Wir wünschen allen Lesern und Besuchern unserer Homepage ein schönes, friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2017!!! Zur Einstimmung auf die Feiertage empfehlen wir dieses Video:

 

Auch wenn der eine oder andere sicher nicht unseres Dialekts mächtig ist, versteht man bestimmt trotzdem das Wesentliche. 😉

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Sorgen um Chiara

Manchmal geht es bei älteren Hunden ganz schnell, dass man vor schwierigen Entscheidungen steht. Nachdem wir vor drei Wochen noch mit einer Hundefreundin spazieren waren, verschlechterte sich Chiaras Zustand eine Woche später innerhalb weniger Tage dramatisch. Plötzlich konnte sie gar nicht mehr laufen, belastete ihr linkes Hinterbein überhaupt nicht mehr. In der Tierklinik kam dann die unfassbare Diagnose: Ein ausgerenktes (luxiertes) Hüftgelenk. Unter Vollnarkose wurde sie wieder eingerenkt. Doch die Prognose war sofort ziemlich schlecht. Das Gelenk ist in so schlechtem Zustand, dass es wieder luxieren würde. In diesem Fall gab es nur zwei Optionen: Eine OP oder den Abschied für immer… Nach zermürbenden Tagen, Rennerei um Zweit- und Drittmeinungen einzuholen, stand dann die Entscheidung fest: Wir würden die OP wagen – auch wenn nicht ganz sicher war, dass Chiara wirklich wieder laufen können wird. Es war aber die einzige Hoffnung für sie. Das Gelenk war zwischenzeitlich wieder luxiert, Chiara hatte große Schmerzen, die Zeit drängte also.

Nun ist die OP sechs Tage her. Wir hoffen sehr, dass Chiara irgendwann wieder laufen kann, momentan kann sie noch nicht einmal ohne Hilfe stehen, da ja auch ihr anderes Hinterbein sehr schwach ist und sie wenig Kontrolle darüber hat. Zudem ist Chi alles andere als eine geduldige Patientin. Sie hasst ihre eigene Bewegungsunfähigkeit und teilt uns dies auch permanent mit… Wir brauchen alle gedrückten Daumen und Pfoten für das alte Mädchen!

chiara

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Abendliches Vorlesen mal anders

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